
Im Sommer 2025 stieg der Hafen Wien ins Programm „Beruf & Familie ein und nun wurde im feierlichen Rahmen in der Aula der Wissenschaften das Zertifikat verliehen: Claudia Plakolm, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie zeichnete 102 Unternehmen, Hochschulen sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen als besonders familienfreundlich aus - darunter auch den Hafen Wien und sein Tochterunternehmen, die TerminalSped Speditionsgesellschaft. Beide Unternehmen sind daher berechtigt, das staatliche Gütezeichen zu führen, welches sie als familienfreundliche Arbeitgeber ausweist.
Familienfreundlichkeit ist am Hafen Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, keine leere Floskel. „Als verantwortungsvoller Arbeitgeber denken wir über den beruflichen Alltag hinaus. Die Kinderbetreuung ist bei uns seit Jahren gelebte Praxis – aber genauso wichtig ist es, unsere Mitarbeitenden in herausfordernden Lebensphasen zu unterstützen, etwa bei der Pflege älterer Angehöriger oder Partner. Dafür haben wir frühzeitig flexible und nachhaltige Rahmenbedingungen geschaffen – aus Überzeugung und bevor der Ernstfall eintritt“, erklärte Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien.
Der Hafen Wien hat wie alle ausgezeichneten Unternehmen erfolgreich den Zertifizierungsprozess durchlaufen. „In diesem strukturierten Verfahren werden unter aktiver Beteiligung der Mitarbeiter*innen bestehende Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf evaluiert und weiterentwickelt“, betont die staatliche Zertifizierungsstelle Familie & Beruf Management GmbH in ihrer Aussendung.
Aktive Mitarbeiter*innen-Beteiligung
Der Prozess zur Zertifizierung wurde in Abstimmung mit dem Betriebsrat der Hafen Wien GmbH geplant und in mehreren gemeinsamen Workshops erfolgreich umgesetzt. Sämtliche Mitarbeiter*innen wurden per „Intranet“ informiert und aufgerufen, aktiv daran mitzuwirken. Bei den im Laufe der Zertifizierungsverfahrens durchgeführten Mitarbeiter*innen-Workshops kristallisierte sich neben den Themenbereichen Führungskultur sowie Informations- und Kommunikationspolitik auch noch der Punkt „Unterstützung und Betreuung von Angehörigen“ heraus.
Foto (C) Harald Schlossko

